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Videos zur Optimierung der Mischfrequenzen

Hier zeigen wir Filmaufnahmen zur Ermittlung idealer Mischfrequenzen für schnelles und effizientes Mischen in Mikrotiterplatten. 

  • Schnelles und schonendes Mischen in 384- und 1536-well Mikrotiterplatten gelingt nur mit orbitalem Schütteln und Frequenzen >2.000 U/min.

    Hier wird das erfolgreiche Vermischen zweier unterschiedlich gefärbter wässriger Lösungen in V-förmigen Wells einer 384er Mikrotiterplatte gezeigt.

    Molekularbiologische Proben in V-förmigen Probenwells sind besonders schwer zu durchmischen. Der Mischprozess kann nur durch sehr hohe Schüttelfrequenzen in Gang gesetzt werden. Hierbei besteht aber die Gefahr des daraus resultierenden Überschwappens der Proben.
    Nur Laborschüttler mit einem orbitalen Schüttelmodus können solche Mischvorgänge realisieren. Zwingend muss eine 2D-planar geführte Kreisbewegung realisiert werden, d.h. die Schüttelplattform bewegt sich nur in X- und Y- Ebene auf einer exzentrischen Kreisbahn.
    Unkontrollierte Bewegungen in Richtung der Z-Achse, die immer bei mittels Gummipuffer gelagerten Systemen vorkommen, führen unausweichlich zum ungewollten Überschwappen. Die damit ebenso hervorgerufenen hohen Scherkräfte in der Lösung schädigen die Probenmoleküle durch massiven mechanischen Stress.

  • Schnelles und effizientes Mischen in 384-well Mikrotiterplatten ist abhängig von:

    • der Viskosität der Lösung,
    • der geometrischen Art der Wells,
    • dem Füllvolumen in µl pro Well und
    • der eingestellten Schüttelfrequenz.

    Gezeigt werden hier die Probenbewegungen gefärbter wässriger Lösungen in Rechteck-förmigen Wells einer 384er Mikrotiterplatte. Eine Mischbewegung von 2.000 U/min erzeugt gute und schnelle Vermischungen.

    Unterschiedliche Füllhöhen bedürfen unterschiedlicher Schüttelfrequenzen. Geringere Füllvolumina bedürfen höherer Schüttelfrequenzen.

    Bei Mischaufgaben mit unterschiedlichen Füllvolumen pro Well ist immer ein guter Kompromiss zwischen minimaler und maximaler Schüttelfrequenz zu suchen.
    Die minimal einzustellende Frequenz sichert auch das Vermischen kleinster Probenmengen und die maximal einzustellende Frequenz sichert und verhindert das Überschwappen bei größeren Probenmengen.

    Im Laboralltag wird meist mit zu geringen Schüttelfrequenzen gearbeitet, was einerseits Probenüberschwappen vermeidet, aber auch befriedigende Mischergebnisse verhindert.

  • Der Mischvorgang dauert bei optimalen Bedingungen nur wenige Sekunden.

    Gezeigt werden hier die Probenbewegungen gefärbter wässriger Lösungen in einer Standard 96-Well Mikrotiterplatte mit runden Wells bei 1.500 U/min.

    Runde Wells mit abgerundeter Bodencharakteristik begünstigen auf Grund Ihrer geometrischen Eigenschaften die Vermischung hervorragend.

    Unterschiedliche Füllhöhen bedürfen unterschiedlicher Schüttelfrequenzen. Geringere Füllvolumina bedürfen höherer Schüttelfrequenzen.

    Wir empfehlen Schüttelfrequenzen von ca. 1.5000 bis 1.800 U/min für 30-75% Füllvolumen/Well.

  • Vibrationsfreie Mischbewegungen verhindern Überschwappen und Probenverlust.

    Gezeigt werden hier die Probenbewegungen gefärbter wässriger Lösungen in einer Standard 96-Well Mikrotiterplatte mit runden Wells bei 2.000 U/min.

    Für 10-50 % Füllvolumen/Well empfehlen wir Schüttelfrequenzen von ca. 2.000 U/min. So dauert der Mischvorgang nur wenige Sekunden.

    Runde Wells mit abgerundeter Bodencharakteristik begünstigen auf Grund Ihrer geometrischen Eigenschaften die Vermischung hervorragend. Unterschiedliche Füllhöhen bedürfen unterschiedlicher Schüttelfrequenzen. Geringere Füllvolumina bedürfen höherer Schüttelfrequenzen.

  • 3D-Shake-Control verhindert Kontaminationen zwischen den Wells.

    Zwingend 2D- planar geführte Bewegungen in der Ebene verhindern Überschwappen und Probenverlust.

    Gezeigt wird hier ein Extrembeispiel mit gefärbten wässrigen Lösungen mit 25 % Füllvolumen in einer Standard 96-Well Mikrotiterplatte mit runden Wells bei 4.000 U/min.
    Mit zunehmender Schüttelfrequenz steigt der obere Flüssigkeitsrand an.

    Deutlich erkennt man die hervorragenden Mischbewegungen an der Wänden der Wells. Trotz der sehr hohen Schüttelfrequenz ist der Flüssigkeitsrand noch immer unter der oberen Wellkante.